Standard: Frühschoppen zum Straßenbau mit vielen neuen Erkenntnissen

Am Sonntag, den 1. April 2012 trafen sich Mitglieder und Freunde der CDU und weitere interessierte Bürger im Neubrandenburger Radisson-Hotel zum traditionellen CDU-Frühschoppen. Mit Alfred Kohlenberger, Referatsleiter Straßenbau im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung sowie Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz konnte Stadtverbandsvorsitzender Frank Benischke zwei kompetente Referenten zum Thema „Die Straßenbauvorhaben des Bundes und des Landes im Kreisgebiet“ sehr herzlich begrüßen.

Nach einführenden Informationen von Alfred Kohlenberger erläuterte Jens Krage anhand einer umfassenden und doch sehr detaillierten Präsentation über die derzeitige Struktur und Aufgabenverteilung in der Straßenbauverwaltung des Landes und gab einen Gesamtüberblick über die vielen Bau- und Erhaltungsmaßnahmen, die mit insgesamt über 34 Millionen Euro im Jahr 2012 im Bereich des Straßenbauamtes Neustrelitz an Bundes- und Landesstraßen sowie begleitenden Radwegen stattfinden werden.

Wesentliche Vorhaben, wie die Ortsumgehung Anklam und die Maßnahmen im grenznahen Bereich im Rahmen des INTERREG-Programmes gemeinsam mit der Republik Polen sowie zahlreiche kleinere Baumaßnahmen dieses Jahren wurden vorgestellt. Auf Nachfrage konnten die Referenten klar stellen, das trotz des noch nicht verabschiedeten Landeshaushaltes die ausführungsreifen Maßnahmen bereits jetzt ausgeschrieben und beauftragt werden können.

Für das Gebiet der Stadt Neubrandenburg wurde das zwischen Straßenbauamt, Stadtverwaltung und Stadtwerken abgestimmte und bis ca. 2017 reichende Erhaltungskonzept mit einem Volumen von über 30 Millionen Euro vorgestellt. Im Rahmen dieses Konzeptes werden in den nächsten Jahren ca. 3 bis 5 Millionen Euro jährlich in insgesamt 53 einzelne Maßnahmen der Straßenerneuerung fließen. Im Jahr 2012 werden das neben der Fertigstellung der Oststadtbrücke die Erneuerung von Linde- und Gätenbachbrücke sowie die Oberflächenerneuerung der Rostocker Straße stadtauswärts sein.

Auch der weitere Ablauf für den 1. Bauabschnitt der Ortsumgehung nach der Aufnahme in den Investitionsrahmenplan des Bundes mit der voraussichtlichen Planfeststellung im Jahr 2013 und den danach beginnenden Baumaßnahmen war ein Gesprächsthema.

Das ebenfalls vorgestellte Um- und Ausbaukonzept für die B192 von Neubrandenburg bis zur A19 war für viele Gäste in dieser Komplexität neu. Es löste, ebenso wie die vorgestellten Varianten der Ortsumgehung Waren intensive Diskussionen aus. Auch unter Berücksichtigung der zu erwartenden Schwierigkeiten für diese Ortsumgehung, deren Planung noch einer intensiven Bevölkerungsbeteiligung unterzogen werden soll, wurde das Vorhaben grundsätzlich als deutliche Verbesserung der Ost-West-Verbindung in unserem Land begrüßt.

Bedauerlich war, das beide Referenten sich aufgrund des gegenwärtigen Planungsstandes nicht in der Lage sahen, bereits detaillierte Auskünfte zu den Lösungen für den Autobahnzubringer Neubrandenburg-Ost, für die B96 von Neubrandenburg zur Landesgrenze Brandenburg sowie für die Planungen für die Strecke Mirow-Wittstock zu geben.

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